Wiebke Schrader
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Warum Psychotherapie

Wir erfahren, dass uns alte Verhaltensmuster, die uns über lange Jahre getragen und geschützt haben, nun hinderlich sind. Wir merken, dass in ihnen Energie gefangen ist, die uns nicht für unser jetziges Leben zur Verfügung steht. Wir treten auf der Stelle. Dinge, die wir uns immer wieder vornehmen gelingen nicht. Etwas „hält uns fest“. Wir merken, das Alte trägt nicht mehr, aber eine neue Sinnhaftigkeit, ein neues Ziel ist noch nicht klar greifbar. Wir stehen "auf der Schwelle".

Es gibt Zeiten im Leben, in denen wir das Gefühl haben, dass alles ins Stocken gerät. Ein Gefühl der Unzufriedenheit, der Sinnleere, Unruhe oder bleierne Schwere bestimmt den Alltag.

Mitunter bestimmt auch eine zunehmende Angst, ein immer leise mitschwingendes Angstgefühl unsere Entscheidungen und unseren Alltag. Wir sind nicht mehr frei in unserer Lebensgestaltung, sondern alles wird nur noch mit Vorsicht und Bangen entschieden.

Auch kann es möglich sein, dass wir in der Lebensmitte wahrnehmen, dass jetzt ein neuer Abschnitt im Leben anbricht. Wir bemerken, dass die Zeiten der Jugend hinter uns liegen, vieles haben wir bewältigt und aufgebaut. Nun stellt sich die Frage, wie wir unser Leben weiter leben möchten.

Mitunter gibt es natürlich auch Zeiten, in denen uns die äußeren Umstände zwingen, unser bisheriges Leben zu überdenken oder wir erfahren sogar solche einschneidenden Erlebnisse, dass unsere bisherige Welt aus den Fugen gerät. Dies kann die Konfrontation mit einem schweren persönlichen Verlust sein. So kann beispielsweise die Trennung vom Lebenspartner anstehen oder die erwachsenen Kinder verlassen den gemeinsamen Lebensraum.

Oder wir wollen oder müssen einen neuen beruflichen Weg einschlagen. Wir bemerken, unser bisheriges Aufgabenfeld oder die Arbeitsumgebung entspricht nicht mehr unseren Vorstellungen oder wirkt sinnentleert.

Mitunter sind wir auch mit dem unwiederbringlichen Verlust konfrontiert, den der Tod mit sich bringt. Das kann der Tod oder die schwere Krankheit des Lebenspartners, der Lebenspartnerin sein oder Sie sind persönlich mit der Diagnose einer schweren Krankheit konfrontiert.

Professionelle Hilfe annehmen

In solchen Zeiten, kann es sinnvoll sein, sich professionelle Hilfe an die Seite zu holen. Familie, Freunde und Bekannte sind wertvolle Gesprächspartner. Eventuell sind diese aber selbst in die Geschehnisse involviert oder müssen ihren eigenen Alltag bewältigen. Dann ist es sinnvoll sich Menschen anzuvertrauen, die um psychische Prozesse wissen, hilfreiche Methoden und über die Person hinausgehende Fachkenntnisse bereit halten. Gerne würde ich mich Ihrem Weg anschließen und Sie bei dem Prozess der Neuorientierung und Individuation begleiten.

Therapeutische Begleitung in dem Bereich Schule

Durch meine langjährige Berufserfahrung als Lehrerin, weiß ich um die Gegebenheiten und Herausforderungen in dem System Schule. Für seinen Beruf zu „brennen“ und „auszubrennen“, ist eine Grenze, die manchmal sehr schmal ist. Vor allem, wenn Verantwortung für so viele Menschen getragen wird, kann es zu einer Überlastung kommen.

Psychotherapie ist Dienst an der Seele

Wir schauen achtsam, wertschätzend und ressourcenorientiert auf Ihre Wünsche und Bedürfnisse. Dann nähern wir uns den „Schattenthemen“ wie Störungen, Blockaden und Hindernissen in der Ihnen eigenen Dynamik und Rhythmik. Es geht darum, diese wahrzunehmen, ins Bewusstsein zu bringen, sich mit ihnen zu „be-fassen“. Denn dann kann Veränderung geschehen.
Ich ermutige Sie die Schwelle zu übertreten und ich begleite Sie auf Ihrem Weg, damit sich

verwandeln kann.